Die Helden beim ADC Junior Kongress 2017

ADC Junior Kongress 2017: Aber was war nochmal ADC? Im Art Directors Club Deutschland (ADC) sind über 700 führende Köpfe aus der kreativen Kommunikations-Branche als Mitglieder vertreten. Darunter renommierte Designer, Journalisten, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Werber und viele mehr. Für diese Kreativen initiiert der ADC alljährlich viele Events, allen voran das ADC Festival. Dieser bekannte Kongress ist ein Muss für die Werbebranche, die dort jedes Jahr zusammenkommt und in Wettbewerben die Gewinner im Bereich Werbung kürt. Im Rahmen dieses Festivals findet auch der sogenannte „ADC Juniortag“ statt, bei dem junge Kreative in den Alltag der Kreativbranche schnuppern können und Hilfestellungen bei Projekten oder Ideen erhalten. Das diesjährige Motto: Think Tech. Think Creative.

Philipp Seine Helden hat unser Agenturküken und Werksstudentin Lea zum Event nach Hamburg geschickt. Hier im Blog erzählt sie von ihren Highlights und den vielen Inspirationen des Juniortages.

 

ADC Junior Kongress 2017:
ADC JuniorTag 2017 (Quelle: ADC) / ADC Junior Kongress 2017

 

ADC Junior Kongress 2017: Impressionen und Eindrücke

 

Der ADC Juniortag bietet vor Ort jede Menge Möglichkeiten, um die Werbebranche zu erleben und kennenzulernen. So kann man sich nicht nur mit Experten austauschen, sondern gleich auch an Speedrecrutings teilnehmen oder sich einem Mappencheck unterziehen. Sehr spannend! Der gesamte Veranstaltungstag war dabei in zwei Bereiche unterteilt: Die Kongresshalle, in der interessante Redner ihre Erfahrungen teilten und die Nebenräume, welche Messeflair vermittelten. Hier hatten vor allem Anbieter aus den Bereichen Print, Digitales, Gastronomie und natürlich viele Agenturen ihre Stände. Teilweise versuchten sie sogar uns junge Teilnehmer mit Goodies (wie Süßigkeiten oder einer kostenlosen Maniküre) zu sich zu locken. Das wäre übrigens gar nicht nötig gewesen, denn gerade für uns Berufseinsteiger ist der Austausch mit der Branche wesentlich wertvoller, als ein paar leckere Snacks. Und weil das ADC Festival natürlich auch als Anlass zur Vernetzung genutzt wird, gab es ziemlich coole „Job Pinnwände“, wie zum Beispiel mit dem Claim „Wir haben zwar viele Jobs. Aber keinen Steve.“ 🙂 Mein Highlight auf der Messe: Der Facebook- und Instagram-Stand, schließlich kommt man selten so nah an die Vertreter des Unternehmens heran. Diese stellten sich dann auch vielen ehrlichen Fragen und zeigten uns Interessierten auch, wie es im Joballtag bei einem Social Network zugeht.

 

Workshops und Creative Minds beim ADC Junior Kongress 2017

 

ADC Junior Kongress 2017Die Workshops! Eines der beliebtesten Angebote beim ADC Junior Kongress. Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit viele spannende Vorträgen zu hören, in denen uns Visionäre und Creative Minds aus den unterschiedlichsten Bereichen, mehr über ihre Projekte oder Geschäftsmodelle erzählten. Dabei wurde wiederholt großer Wert auf das Hauptmotto des Kongresses gelegt. Technologische und kreative Kompetenzen sind heute gleich wichtig und werden auch zukünftig immer enger zusammen wachsen. Nur wer beide Bereiche kennt und versteht, kann die Welt mit innovativen Ideen beeinflussen.

Unter den namenhaften Referenten waren beispielsweise Matthias Maurer (Gründer La Red), Alexandra Lier (Kreativdirektorin) oder Matthias Pfaff (Professor für Virtual Design), die mich beindruckt haben, weil sie neben den üblichen Tipps, auch klarmachten, dass man stets seinen Instinkten folgen sollte, um eine Idee durchzusetzen beziehungsweise seine individuelle Karriere am besten zu gestalten. So entstanden auch die folgenden Fragen: „Wie löse ich kreative Probleme?“ oder „Wie schaffe ich es eigenen Einfluss zu generieren, ohne der Marke oder dem Produkt den Ursprung zu entnehmen?“ Meinen mit Abstand größten Gänsehautmoment verdanke ich jedoch definitiv Serviceplan-CCO Alexander Schill, bei dem es ebenfalls um den Zusammenfluss von Technologie und Kreativität ging. Er erzählte in seinem Vortrag von einem sehr emotionalen Projekt, welches mich nachhaltig beschäftigte: Die erste SmartWatch für blinde Menschen und einem Werbespot, der unter die Haut geht.

 

ADC Junior Kongress 2017: Werbung und Hamburg. Besser geht’s ja kaum!

Über Werbung kann jeder sagen was er will. Wir, die während der Werbepause oft nicht umschalten, wissen jedoch, dass unsere Branche Innovation, Kultur, Sport und Unterhaltung fördern und Meinungsfreiheit garantieren soll. Denn nur wer Platz für Kreativität schafft, schafft auch Platz für Geschichten. Am Ende des Tages sind es eben doch die außergewöhnlichen Projekte und die Geschichtenerzähler dahinter, die einmal mehr beweisen, warum dieses Berufsfeld so besonders ist: Wir machen für den Menschen Unsichtbares sichtbar und verschaffen ihm einen Bezug zu Produkten und Marken. Vielleicht wurde deshalb auch „Dot. The first Braille Smartwatch“ bei der alljährlichen Awardshow als eine der besten Arbeiten ausgezeichnet. Die anderen Preisträger kamen übrigens aus den Bereichen Design, Digitale Medien, Editorial sowie Kommunikation und Werbung. Wer alle Gewinnerarbeiten einmal in Ruhe unter die Lupe nehmen möchte, findet die gesamte Liste auf der Webseite des Art Director Clubs.

 

Zusammengefasst: Was das ADC Festival besonders gut kann: Inspirieren, motivieren, bewegen! Und damit ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Redner dieses besonderen Tages.

 

Vor/nach/zwischen dem ADC Festival: Hamburg, zeig uns was du kannst.

 

ADC Festival hin und her, Hamburg ist immer einen Besuch wert. Für alle, die wir hiermit motivieren konnten diese Reise bald anzutreten, kommt zum Schluss noch eine kleine Helden-To-Do-Hamburg-Checklist und eine ganz besondere Liebeserklärung, die wir bei Wandnotiz entdeckt haben und mit euch teilen möchten.

 

Ein Tag in Hamburg – Checklist für Kreative

 

Morgens: Die ersten Sonnenstrahlen am Elbstrand auffangen

Frühstück:  Nordcoast

Vormittags: In die Elbphiliamonie gehen und den Blick über Hamburg genießen

Mittagessen: Marsbar (unbedingt den caesar salad essen oder freitags zum Fischstäbchentag aufkreuzen)

Nachmittags: Museum Deichtorhallen und danach von St. Georg aus in die Stadt bummeln

Aperitivo: Clouds Heaven und Bar

Abendessen: Elbe76

Bar: Berliner Betrüger, Bernsteinbar… Whatever, Schanze ist angesagt!

Club: Uebel & Gefährlich

Drinks: Astra oder Moscow Mule

A must-do: Fischbrötchen

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