La vie est belle – Antalis im Museum Ludwig

La vie est belle – Antalis im Museum Ludwig

„La vie est belle – das Leben ist schön“. Als die Einladung von Antalis in unserem Briefkasten flatterte, waren wir vom französischen Thema direkt begeistert. Die Antalis GmbH, unser Partner bei Papier und Verpackungen, lud am 4. Mai zur Vernissage in das bekannte Museum Ludwig ein, um dort einen gemeinsamen Abend der französischen Lebenskunst zu genießen. Für die Helden ging Sophie, unser Trainee im Bereich Design, auf die Reise durch Frankreich und berichtet hier, was sie erlebt hat.

„Getreu der Maxime „Savoir Vivre“ wurden wir im Foyer des Museums nett empfangen und in den Künstlerraum des Museums geleitet, wo  französischer Wein und leckere Köstlichkeiten aus Frankreich auf uns warteten. Nach etwa einer halben Stunde des Kennenlernens, ging es dann auch schon offiziell mit dem Abend unter dem Motto „La vie est belle“ los. Erste Station: Eine Führung durch das Museum Ludwig mit Schwerpunkt Picasso.

 

Spannendes Museum-Programm bei der Antalis Vernissage

La vie est belle – Antalis im Museum Ludwig

Mira Parthasarathy leitete uns durch das Museum, wo wir zuerst allerhand Fakten über das Museum und seine Geschichte erfuhren. Zum Beispiel, warum Picasso und Frankreich perfekt zusammenpassen. Dazu gleich mehr. Im Kölner Museum für Kunst der Gegenwart, befindet sich die dritt­größte Pi­cas­so-Samm­lung weltweit. Es ist nämlich so, dass das Ehepaar Ludwig in den 1970er Jahren mit der Stadt Köln einen Schenkungsvertrag abschloss. Sprich: Die Ludwigs stifteten der Stadt 350 ihrer gesammelten Werke der modernen Kunst und Köln baute im Gegenzug ein Museum dafür. Seitdem haben die Ludwigs kontinuierlich immer mehr Werke – unter anderem auch sehr viele von Picasso – gestiftet. Nach Umbau und Wiedereröffnung des Museums am 1. November 2001, vermachte die mittlerweile verwitwete Irene Lud­wig, 774 weitere Ar­beit­en Pablo Pi­cas­sos dem Museum. (Quelle: Museum Ludwig)

Kommen wir zurück zu Frankreich und zu Picasso. Wie wir auf der Antalis Vernissage erfuhren, zog der vielseitig begabte Künstler zu Beginn seiner Karriere in die Stadt der Liebe. Denn erst in Paris prägte sich sein unverwechselbarer Stil, wo er immer wieder neue Dinge ausprobierte. Von den expressionistischen Gemälden zu Beginn seiner Künstlerkarriere, über kubistische Lithographien bis hin zu Keramiken, die er selbst töpferte und bemalte. Es gab unheimlich viel Spannendes von Picasso in der Sammlung zu sehen und eines hatten fast alle Werke gemein: Die Darstellung von entweder Frauen, Stieren oder Tauben. Oder manchmal auch alles zusammen.

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La vie est belle – Antalis im Museum LudwigNeben den Werken Picassos sahen wir auch Gemälde anderer Künstler, die ihm nahestanden. Zum Beispiel Robert Delaunay, der zusammen mit Fernand Léger eine Gruppierung von Malern gründete, die sich  Salonkubisten nannten. Und jetzt kommt’s zu einer Erklärung, die gerne in das eigene Repertoire des unnützen Wissens aufgenommen werden kann: Das Wort „salonfähig“ stammt nämlich ursprünglich von genau diesem Kollektiv. Hatte sich etwa ein Künstler bei der Gruppierung zur Aufnahme beworben und wurde abgelehnt, so war er eben nicht „salonfähig“.

 

Nach der Vernissage von Antalis wurden wir selbst künstlerisch tätig

 

Im Anschluss an unsere Führung hatten wir durch Antalis die Möglichkeit selbst künstlerisch tätig zu werden. Unsere Aufgabe: Eine Lithographie mit Hilfe von Foam Boards herzustellen. Foam Boards sind Kunststoff-Platten aus einer Art Schaumkarton. Dieses Material kennt man noch von früheren Burger-Verpackungen. Nach einer kurzen Lithographie-Einführung, ging’s dann auch schon los. Wir schlüpften in die Wegwerf-Regencapes und schnappten uns je einen Stift, eine Platte und ein Blatt Papier. Mit einem Bleistift ritzten wir dann in die Leichtschaumplatten ganz vorsichtig die Konturen unseres Wunschmotives und trugen anschließend eine Farbe unserer Wahl breitflächig darauf auf. Fertig war das Negativ. Um einen Positiv-Abdruck zu erhalten, drückten wir diese Platte ganz vorsichtig auf einen DIN A3 Karton. Und voila: Auf dem Papier wurde der Abdruck des eigenen Meisterwerks sichtbar (… zumindest wenn man alles korrekt gemacht hatte). Um ganz ehrlich zu sein: Nicht bei allen hat das wirklich gut funktioniert und oft war nur ein großer Farbklecks zu sehen. So können wir jedenfalls sicher sein: Das mit der Lithographie ist gar nicht mal so einfach und der nächste große Kubist war auch nicht unter uns.

 

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Das abschließende Drei-Gänge-Menü im Restaurant des Museums rundete den Abend fabelhaft ab und so konnten wir auch endlich mit den anderen Gästen über Kunst-Themen philosophieren und die Köln-Düsseldorf-Rivalitäten neu ausdiskutieren. … Quelquefois, la vie est belle. Danke Antalis für den schönen Abend.

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