Helden en Voyage – mit Anna in Reykjavik

Damit wir Helden über den Tellerrand schauen und neue Inspirationen aus aller Welt zusammentragen können, wurde in unserer Agentur „Helden en Voyage“ ins Leben gerufen. Ein Wochenend-Trip featured by Philipp Seine Helden, um neue Design-Eindrücke zu sammeln, festzuhalten und im Anschluss darüber zu berichten. Das Wunderbare daran: Jeder kann in die Metropole seiner Wahl fliegen, die einzige Voraussetzung ist: Es muss dort etwas Jobrelevantes zu entdecken geben, das bedeutet spannende Designs, Schaufenstergestaltung, Kunst, Architektur und und und. Eben all das, was uns Helden für die kreative Arbeit vor allem ein verschafft: Inspiration.

Helden en Voyage bedeutet neue Design-Eindrücke festzuhalten

Im Sommer letzten Jahres ging es für mich in die nördlichste Hauptstadt der Welt: nach Reykjavik. Die Stadt ist eine interessante Mischung aus Tradition und Moderne und geprägt von kleinen, bunten, gemütlichen Häuschen, vielen Pubs und Geschäften. Man fühlt sich gleich heimisch. Neben diesem eher traditionellen Charakter ist Reykjavik aber auch voller neuer Impulse: So gibt es eine sehr spannende Kunst- und Streetart Szene, auf deren Kunstwerke man überall in der Stadt trifft und auch gegenüber spannender Architektur sind die Isländer nicht abgeneigt.

Auch Streetart und Architektur können inspirieren

Eines dieser außergewöhnlichen Bauwerke ist die Hallgrímskirkja – ein sehr kontrovers diskutiertes Bauprojekt. Mir persönlich gefällt die expressionistische Anmutung der Kirche sehr gut. Die Form der äußere Fassade soll an Basaltsäulen erinnern, die weiße Farbe an Gletscher. Der Architekt Guðjón Samúelsson nimmt damit Bezug auf die Isländische Natur (Bild der Hallgrímskirkja unten).

 

 

Anna en Voyage: Eine Heldin in Reykjavik

Ein weiteres sehr gelungenes architektonisches Bauwerk ist die HARPA – Reykjaviks Konzerthaus. Direkt am Wasser gelegen mit einer wunderbaren Bergkulisse im Rücken. Nicht nur das minimalistische Logo ist ein Hingucker sondern auch die vom Künstler Olafur Eliasson entworfen Außenfassade, die ein sehr spannendes Licht-Schatten-Spiel im Inneren des Gebäudes erzeugt. Wasser und Berge verbinden sich mit dem organischen Stahlgerüst der Harpa zu einem sehr ästhetischen Gesamtbild.

 

Im Norden Reykjaviks, an der Küstenstraße Sæbraut, befindet sich direkt am Meer eine Skulptur, welche die meisten Touristen an ein Wikingerschiff erinnert. Es handelt sich dabei um den „Sun Voyager“ von Jan Gunnar Árnason, welcher zum 200. Geburtstag der Stadt Reykjavik errichtet wurde. Das Sonnenschiff symbolisiert Licht und Hoffnung und ist eine Ode an die Sonne.

 

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